
Politikerwort der WfB für den 21.12. 2024
Sankt Martin, Nikolaus und der Haushalt 2025
Im November wurden wir an Sankt Martin erinnert.
Er hat mit seinem Schwert seinen Mantel geteilt und eine Hälfte
einem frierenden Bettler gegeben. Sankt Martin wurde so zum
Vorbild für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Eine andere
Person, die den Legenden nach viel geholfen hat, ist Nikolaus
von Myra. Schenken macht Freude, sowohl für den Beschenkten als
auch für den Gebenden. Das kennt man auch aus der Politik. Dort
ist es allerdings nicht der eigene Mantel, der geteilt und
gegeben wird, sondern es ist meist das Geld der Steuerzahler,
das mitunter großzügig verteilt wird.
Zur Stadtvertretersitzung am Nikolaustag fehlten
im Ergebnishaushalt (also bei den laufenden Ausgaben) knapp über
3 Millionen Euro. Einschließlich der geplanten Investitionen
fehlten über 22 Millionen Euro im gesamten Finanzplan. Bei
diesen Minus-Zahlen waren unweigerlich viele Einzelpositionen
nochmal zu prüfen und zu kürzen. Einig wurde man sich bei den
Personalkosten. Da durch Personalwechsel nicht alle Stellen
durchgängig besetzt sind, konnte das Budget leicht reduziert
werden. Es werden aber immer noch über 12 Millionen Euro zur
Deckung der Personalkosten benötigt.
Die Verwaltung hatte zur Vorbereitung der Sitzung
noch einmal alle Geschäftsaufwendungen sowie die Dienst- und
Sachleistungen durchgesehen, sodass die Stadtvertretung
Kürzungen bei den laufenden Ausgaben um 152.000 Euro beschließen
konnte. Leidenschaftlich diskutiert wurde das Budget für neue
Container für das autonome Jugendhaus. Dort sollen 1,1 Millionen
Euro verbaut werden. Noch fehlt aber die Genehmigung für die
große Lösung. Vielleicht tut es auch eine kleine mit mehr
Eigenleistung und weniger städtischem Geld. Es gab und gibt noch
viele wünschenswerte Projekte. So sind beispielsweise 50.000
Euro für
Demokratie-Projekte und einige tausend Euro für Wasserspender
und Fitnessgeräte im öffentlichen Raum sowie Maßnahmen für den
Brandschutz und ein Aufzug für eine Schule im Haushalt
vorgesehen. Anderes wurde gestrichen oder verschoben.
Fazit: Das Minus im Ergebnishaushalt konnte auf
2,2 Millionen Euro verringert werden. Das Minus im
Gesamt-Finanzplan beträgt statt über nun etwas unter 22
Millionen Euro. Ein Rest an liquiden Mitteln aus den
Vorjahren und etwas höhere Gewerbesteuereinnahmen als geplant in
diesem Jahr verringern den Kreditbedarf für das Jahr 2025.
Danach sind alle Reserven aufgezehrt.
Der Kreditbedarf steigt kontinuierlich bis 2028
auf 85 Millionen Euro. Es muss jedem klar sein: Wenn wir bereits
bei den laufenden Ausgaben jährlich ein Minus verzeichnen,
können wir weder die Zinsen noch die Tilgung
für die Kredite aufbringen. Allein bei einem Kreditbedarf von 20
Millionen Euro fallen bei 3 % Zinsen 600.000 Euro jährlich an
zusätzlichen Kosten an, was zu einer Spirale der ständig
steigenden Verschuldung führt. Damit kommen wir wieder zurück an
den Anfang. Man kann nur das verteilen, was man vorher
erwirtschaftet hat.
Lassen Sie sich trotzdem an Weihnachten reich
beschenken, wobei reich nicht immer teuer sein muss. Es kann
auch reich an Emotionen sein, weil es selbst gebastelt ist und
von Herzen kommt.
Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr.
Gerhard Artinger,
Vorsitzender der WfB
Politikerwort der WfB für den 16.11. 2024
It’s the Economy, stupid
„Es ist die Wirtschaft, Blödmann“. Das war eine
der häufigsten Antworten auf die Frage, warum Donald Trump die
amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2024 gewonnen hat. Es gab
natürlich auch andere wichtige Faktoren, aber die Mehrheit der
US-Amerikaner wählte vor allem deshalb einen korrupten
kriminellen Lügner und Faschisten zum Präsidenten, weil der
ihnen ein besseres Leben versprach.
Gute Politik würde deshalb versuchen, solchen
Entwicklungen vorzubeugen. Sie könnte für niedrigere Kosten beim
täglichen Einkauf sorgen, bei der Wohnungsmiete und bei der
Energieversorgung. Sie würde die Schaffung von Arbeitsplätzen
und Wohnraum erleichtern und gerechte Steuern erheben. Wenn dann
noch die Sozialversicherungskosten auf alle Einkommen verteilt
würden, ohne Beitragsbemessungsgrenze, könnten diese Belastungen
deutlich sinken. Auch höhere Renten sind leichter zu
finanzieren, wenn alle einzahlen. Gute Regierungsarbeit dieser
Art fehlt bei uns aber seit Jahrzehnten fast ganz. AfD und BSW
profitieren nun davon.
Die Bargteheider Politik kann dazu beitragen,
dass es wenigstens den Menschen in unserer Stadt etwas besser
geht. Wichtig ist dabei erschwinglicher Wohnraum. Die Häuser am
Maisfeld mit 76 Wohnungen stehen kurz vor der Fertigstellung.
Der Abriss und der vergrößerte Neubau der alten Rentnerwohnungen
im Nelkenweg ist in Planung. Bei der Kindergartenfinanzierung
hat die Stadt die bisherigen elternfreundlichen Regelungen bis
Ende 2025 fortgeschrieben. Die Finanzierung des Kleinen Theaters
wird einvernehmlich im Haushalt sichergestellt. Kultur ist
wichtig. Und für die Erstunterbringung von weiteren bis zu 53
Flüchtlingen wird das ehemalige Hotel Papendoor vorbereitet.
Was können wir noch tun? Anträge zur Genehmigung
großflächiger Solaranlagen rund um Bargteheide sollten abgelehnt
werden. Weltweit wird kein Förderland von Öl, Kohle oder Gas
wegen der deutschen Wind- und Solaranlagen auf Fördermengen –
und damit auf Einnahmen – verzichten. Die angebliche
CO2-Reduzierung durch die Deutsche „Energiewende“ liegt deshalb
real bei Null. Was global gefördert wird, wird auch verbrannt.
CO2 kennt keine Grenzen.
Aber teuer ist das Ganze schon. Im nächsten Jahr
zahlt jeder Bundesbürger einen statistischen Anteil von 276 € an
den 23 Milliarden EEG-Umlagekosten, plus 15,7 Cent pro Liter
Benzin bzw. 17,3 Cent pro Liter Diesel als CO2-Abgabe. Diese
wirkt sich auch in vielen anderen Bereichen preissteigernd aus,
besonders bei Flughäfen, bei Konsumgütern und in der Industrie.
Die büßt durch zu hohe Energiekosten Teile ihrer
Konkurrenzfähigkeit ein und investiert deshalb weniger.
Weil diese negative Wirtschaftsentwicklung uns
alle betrifft, sollten die Wähler bei den bevorstehenden
Bundestagswahlen auch die ökonomischen Auswirkungen der bisher
einseitig ideologisch geprägten Energiepolitik beachten.
Norbert Muras
Politikerwort der WfB für den 12.10.2024
Was können wir für die Verkehrssicherheit tun?
Gestatten Sie mir, heute mit einem persönlichen
Erlebnis zu beginnen.
Bei den letzten Sonnenstrahlen des Tages bin ich mit dem Rad auf
dem kombinierten Fuß- und Radweg entlang der Straße „Am Markt“ von
REWE kurz vor der Jersbeker Straße unterwegs. Die Ampel zeigt
grün.
Alles scheint gut zu sein. Der Verkehr fließt geradeaus. Plötzlich
biegt der graue Kleinwagen doch rechts in die Jersbeker Straße ab.
Beide Vollbremsung! Als mein bremsendes Vorderrad den Übergang vom
Radweg zur Fahrbahn passiert, reicht der Impuls, um das Hinterrad
abheben zu lassen und um mich über den Lenker zu katapultieren.
Alles in Bruchteilen von Sekunden. Trotzdem scheint die schwarz
gekörnte Asphaltdecke in Zeitlupe auf mich zuzukommen. Das Rad im
gleichen Bogen hinterher. Das fällt weich, dem passiert nichts.
Mein Blick von unten gegen die Stoßstange sagt mir: Gott sei Dank,
das Auto ist rechtzeitig stehen ge
blieben. Kurzes Innehalten, keine Schmerzen.
Wohl Dank des Seniorensports beim TSV bin ich doch noch gelenkig
geblieben. Die Flugrolle hat funktioniert. Nette Passanten boten
mir Hilfe an. Danke.
Zu Hause merkte ich dann doch mein linkes Handgelenk. Kühle
Umschläge und eine passende Salbe halfen.
Was können wir tun, um die Verkehrssicherheit zu
verbessern?
Viele in den Weg wachsende oder die Sicht versperrende Hecken
wurden im Sommer geschnitten. Das ist gut so. Falsch geparkte
Autos führen immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Das Ordnungsamt wird hier stärker durchgreifen müssen.
Wichtig ist: Fahren Sie vorsichtig. Unglück schläft nicht. Tragen
Sie einen Helm beim Fahrradfahren (hatte ich). Prüfen Sie jetzt,
bevor die dunkle Jahreszeit kommt, die Beleuchtung am Rad und
tragen Sie helle oder reflektierende Kleidung, auch als Fußgänger.
Und liebe Autofahrer, benutzen Sie den Blinker beim Abbiegen und
achten Sie auf Fußgänger und Radfahrer, damit insbesondere die
Kinder sicher zur Schule und nach Hause kommen. Bleiben Sie alle
heil und gesund.
Gerhard Artinger
Vorsitzender der WfB
Politikerwort der WfB für den 7.9.2024
Windräder dienen jetzt der öffentlichen
Gesundheit und Sicherheit
Ja, Sie haben richtig gelesen. Fast unbemerkt von der
Öffentlichkeit haben die Ministerien von Robert Habeck und Steffi
Lemke (beide Grüne) es geschafft, dass der Bundestag mit der
Mehrheit
der Ampelregierung das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien
(EEG) geändert hat. In § 2 des EEG heißt es:
„Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen sowie den
dazugehörigen Nebenanlagen liegen im überragenden öffentlichen
Interesse und dienen der öffentlichen Gesundheit und
Sicherheit.“
Mit diversen weiteren Gesetzesänderungen sind auch die Auflagen
für den Umwelt- und Naturschutz verringert worden. Ziel dieser
Gesetzesänderungen ist, dass es weniger Klagemöglichkeiten geben
soll. Da auch Windkraftanlagen zu den EEG-Anlagen gehören, dienen
diese nun per Gesetz der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit.
In der Realität ist eher das Gegenteil der Fall. Der Lärm der
Windkraftanlagen schadet der Gesundheit. Hier hilft nur Abstand.
Die volatile wetterabhängige Einspeisung des Stroms aus
Sonne und Wind destabilisiert die Stromnetze immer mehr. Um einen
Blackout zu verhindern, sind immer mehr Eingriffe notwendig. Dies
erhöht die Kosten für das Netzmanagement und die
Abregelung. Inzwischen sind es jährlich mehrere Milliarden Euro.
Deutschland erreicht die höchsten Strompreise weltweit.
Nach allgemein anerkannter Definition umfasst die öffentliche
Sicherheit die Unversehrtheit der objektiven Rechtsordnung. Die
öffentliche Sicherheit wird demnach auch von den schrecklichen
Ereignissen in SOLINGEN, MOERS, WOLMIRSTEDT und MANNHEIM sowie
schon vorher in BROKSTEDT und BERLIN, Breitscheidplatz, berührt.
Auch die brutalen NSU-Morde minderten die
öffentliche Sicherheit. Windräder haben damit nichts zu tun. Es
ist mir unerklärlich, wie der obige Text in ein Gesetz einfließen
konnte.
Zurück zu den politischen Entscheidungen in BARGTEHEIDE. Bei der
letzten Stadtvertretersitzung wurde mit Mehrheit von CDU, SPD und
Grüne beschlossen, dass bei den Kriterien zum
Landesentwicklungsplan Windkraft geringe Abstände gelten sollen.
Für 200 Meter hohe Anlagen ergab sich früher ein Abstand zur
Einzelbebauung von 600 Meter. Nun soll ein Abstand zur
Einzelbebauung von 400 Meter reichen. Auch der Abstand von 800
Meter zur Wohnbebauung wie KLEIN HANSDORF ist unserer Meinung nach
zu gering. Es sollten mindestens 1000 Meter
sein. Aufgrund der Mehrheitsentscheidung wird die Stadt
BARGTEHEIDE bei der Anhörung bis 09.Sept. keine Bedenken anmelden.
Seitens der WfB haben wir zumindest eine Eingabe geschrieben.
Wir hoffen, dass andere Gemeinden und andere Betroffene ebenfalls
Eingaben formuliert haben, damit die Landesregierung
Schleswig-Holstein den ungezügelten Ausbau der Windkraft bis vor
die Häuser überdenkt. Aus dem ursprünglichen Versprechen „Ausbau
mit Augenmaß“ ist leider nichts geworden.
Gerhard Artinger
Vorsitzender der WfB
Politikerwort der WfB für den 3.8.2024
Wie ist Bargteheide auf Starkregen vorbereitet?
Örtliche Gewitter mit Starkregen haben in der
letzten Zeit mancherorts zu überschwemmten Straßen und zu
vollgelaufenen Kellern geführt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD)
definiert drei Warnstufen.
Die höchste Stufe ist die „Warnung vor extremem Unwetter“. Das
bedeutet Regenmengen größer 40 Liter/qm in einer Stunde oder
größer 60 Liter/qm innerhalb von sechs Stunden.
Auf den bindigen Böden in und um Bargteheide versickert das
Regenwasser nur langsam. Die abflusswirksamen Wassermengen werden
nach den „Wasserrechtlichen Anforderungen (A-WR 1) berechnet.
Trotz der 38 Regenrückhaltebecken und des Ausbaus des Kanalnetzes
kann bei einem sogenannten Jahrhundert-Starkregen eine örtliche
Überschwemmung nicht ausgeschlossen werden.
Da die Entwässerungskanäle bestimmten hydraulischen Bemessungen
unterliegen, sind diese nicht auf derartige Sturzfluten ausgelegt.
Diese Regenmassen können nur zum Teil über das
Niederschlagswassersystem abgeführt werden.
Jeder einzelne Grundstückseigentümer ist daher in der
Verantwortung, eigene Risikovorsorge zu treffen und
Rückhaltesysteme wie Mulden oder Wallungen zu schaffen.
Offene Zuflussbereiche wie Lichtschächte oder Kellerniedergänge
sollten abgedichtet oder mit Randeinfassungen versehen werden,
damit Schwallwasser nicht sofort in die Häuser eindringen kann.
Ziel muss auch sein, die versiegelte Fläche gering zu halten und
durch Grünkorridore einen natürlichen Wasserhaushalt zu
gewährleisten.
In den Regenrückhaltebecken sammelt sich mit der Zeit Schlamm an.
Zuletzt wurden die RRB „An den Fischteichen“ und in der
„Ostpreußenstraße“ entschlammt. Die Becken an der „Déviller Str.“,
„Am Krögen“ und rückwärtig „Heinrich-Hertz-Str.“ folgen bis Anfang
2025.
Jede Maßnahme wird mit der Aufsichtsbehörde (Untere
Naturschutzbehörde, Untere Forstbehörde) abgestimmt. Ein
landschaftspflegerischer Begleitplan wird erstellt. Eine parallele
Nutzung der Anlagen zur Freizeitgestaltung ist aufgrund des
Gefahrenpotentials der Becken leider nicht möglich. Die Bereiche
um die abwassertechnischen Anlagen sind sogar einzuzäunen.
Durch die strikte Trennung von Regen- und Schmutzwasser im
Bargteheider Kanalsystem kann der Aufwand bei der
Schmutzwasseraufbereitung verringert werden. Aufgrund der
wachsenden Stadt Bargteheide und der Entwicklung im Umland wird ab
2025 in den nächsten fünf Jahren das Klärwerk in Bargteheide
schrittweise hydraulisch ertüchtigt. Die Einlaufgruppe wird
erneuert, das Filtrationspumpwerk saniert und ein Zulaufspeicher
neu gebaut. Das alte Sozialgebäude wird dabei ersetzt. Das bei
Schlammfaulung anfallende Klärgas wird in zwei
Blockheizkraftwerken verstromt. Auch die Abwärme aus den
Faulprozessen kann genutzt werden.
Zusammen mit einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen der
Betriebsstätte ist es das Ziel, rechnerisch sowohl den CO2-Ausstoß
zu minimieren als auch möglichst energieautark zu werden.
Grundsätzlich kann man sagen, Bargteheide ist zu den Themen Regen-
und Schmutzwasser gut aufgestellt. Die Verantwortung des Einzelnen
kann aber nicht ersetzt werden.
Ihnen allen einen schönen Sommer, erholsame Ferien und eine
unwetterfreie Zeit.
Gerhard Artinger
Vorsitzender der WfB
Politikerwort der WfB für den 29.6.2024
Nichtstun und Wunschdenken helfen
nicht weiter
In der Sitzung des Planungsausschusses am 20. Juni 2024 wurden
mehrere wichtige Entscheidungen getroffen. Eine davon war die
Annahme des Konzeptes „Nahmobilität“. Die WfB hat dagegen
gestimmt, unter anderem weil die schon in 2019 mit oberster
Priorität festgelegten Inhalte zur „Schulwegsicherung“ völlig
fehlen. Das Wort kommt nur einmal vor (im Literaturverzeichnis),
also genau so oft wie der Begriff „liebe“ im Grundgesetz (dort im
Wort „Kriegshinterbliebenen“, Artikel 73/13). Das um über zwei
Jahre verspätet vorgelegte „Gutachten“ ist inhaltlich praktisch
nutzlos und das Geld nicht wert.
Der Antrag der WfB in der Sitzung, nun endlich konkrete Maßnahmen
zur Schulwegsicherung auszuarbeiten, wurde abgelehnt. Unser
24-seitiges Radwegekonzept vom Dezember 2023 wird bis heute völlig
ignoriert. Beim Ortstermin am Schulzentrum zum Thema Fahrradzone
waren weder Verwaltungsvertreter anwesend, noch Mitglieder von
CDU, SPD oder FDP. Das jahrelange Nichtstun bei der
Schulwegsicherung wird also bewusst fortgesetzt.
Beschlossen wurde stattdessen, in 2025 einen Mobilitätsmanager
einzustellen. Wir sind der Auffassung, dass die kompetente
Bargteheider Bau-, Umwelt- und Klimaschutzabteilung die Rad- und
Fußwegeplanungen schon jetzt bearbeiten kann. Das ist ihr
Alltagsgeschäft.
Ein weiterer Beschluss betrifft die Einrichtung einer
Hundefreilauffläche am Westring. Allerdings fehlen dort die
notwendigen Parkmöglichkeiten. Den Hunden, ihren Haltern und den
Anwohnern wünschen wir, dass die gut gemeinte Einrichtung
konfliktfrei betrieben werden kann.
„Größer denken“ wird im Bezug auf den Neubau der KGB-Sporthalle
schon länger politisch gefordert. Es sollen mindestens 199
Zuschauerplätze entstehen, besser noch 500. Nachvollziehbar sind
die Wünsche der Sportvereine allemal. Aber auch hier gilt: Es
fehlen ausreichend große Parkraumflächen in der näheren Umgebung.
Die DBS-Sporthalle wieder auf die ursprünglich vorhandenen 500
Zuschauerplätze zu ertüchtigen, halten wir für den besseren Weg.
Weitere Entscheidungen betrafen die drei Ringbuslinien, deren
Erhalt einstimmig zugestimmt wurde. Die Fahrgastzahlen steigen
kontinuierlich an. An kleinen Optimierungen des Modelprojektes
wird gearbeitet.
Die Frage nach einer Verbesserung der Übersichtlichkeit an der
Einmündung der Wurth in die Alte Landstraße ist geklärt. In den
seit 1988 festgelegten Sichtdreiecken dürfen Einfriedungen nur 70
cm hoch sein. Die Heckenbereiche messen aber 1,4 m und mehr.
Zusätzlich zum nun erforderlichen Rückschnitt ist eine
Ampelregelung wünschenswert.
Zu hoffen bleibt, dass für alle Planungsprobleme sinnvolle
Lösungen gefunden werden, vor allem für die offenbar selbst
verursachten.
Norbert Muras
Politikerwort der WfB für den 25.5.2024
Radeln wie in Holland
Über die
Radwegeprobleme in Bargteheide ist schon sehr viel geschrieben
worden. Gebaut, verbessert oder verändert wurde in den letzten
vierzehn Jahren allerdings fast nichts. Wie man es richtig macht,
kann man in Utrecht besichtigen. Es gibt darüber eine
zdf-Dokumentation mit dem Titel „Richtig radeln“. Das kompakte
Stadtgebiet Bargteheides eignet sich eigentlich gut dafür, das
Fahrradfahren auch bei uns leicht und sicher zu gestalten –
eigentlich!
Im November 2019 beschlossen die Stadtvertreter, dafür ein
Fachgutachten erstellen zu lassen. Von der Rad-AG wurden sechzehn
Module definiert. Erteilt wurde der Auftrag dann erst im August
2021. Die Arbeit war vertraglich auf etwa sechs Monate befristet.
Ein brauchbares Ergebnis liegt allerdings bis heute nicht vor,
also nach bald schon drei Jahren.
Wie so etwas inhaltlich richtig gemacht wird, zeigt der Plan für
die Stadt Kaltenkirchen – übrigens von derselben Firma (google:
Radverkehrskonzept für die Stadt Kaltenkirchen). Es besteht aus
einer schlanken, ortsbezogenen Problemanalyse und zahlreichen
umsetzbaren Modulen. Die konkreten Vorschläge auf den 174 Seiten
des Konzepts für Bargteheide beschränken sich hingegen auf mehrere
Seiten einzeiliger Überschriften und ein paar Details. Auffällig
sind dabei einige Fahrradstraßen, deren Zulässigkeit und Akzeptanz
mehr als fraglich ist. Schulzentrum, Marktbereich, Wurth und
Bahnhofstraße fehlen fast ganz, ebenso wie die meisten der
sechzehn Bereiche aus der Ausschreibung. Ansonsten soll auf der
Straße gefahren werden.
Antragsreife Module sind im Konzept nicht enthalten. Stattdessen
wird ein „Shared Space“ bzw. Tempo 20 in der Rathausstraße
vorgeschlagen. Dafür wäre der Tempo-50-Durchgangsverkehr durch den
Mittelweg, die Th.-Storm-Straße und Bahnhofstraße zur Bahnbrücke
Richtung Tremsbüttel umzuleiten, mit breitem Straßenausbau, großen
Kurvenradien für den Schwerverkehr und einem durchgängigen
Parkverbot. Das ist ebenso unmöglich wie der vorgeschlagene
Kreisverkehr Rathausstraße/L82 mit nur 25 m Durchmesser bei rund
20.000 Fahrzeugen pro Tag.
Die Rad-AG ist nun dabei, eine aktualisierte Prioritätenliste
aufzustellen, Module zu formulieren und ihre Umsetzung in die Wege
zu leiten. Die WfB hat dafür bereits Ende 2023 ein 24-seitiges
Kurzkonzept vorgestellt. Die Planskizze für ein Grundnetz zeigt
acht Baumaßnahmen und einige Markierungsbereiche, mit denen der
Anfang für ein innerstädtisches Radwegenetzes geschaffen werden
könnte (siehe: wfbbargteheide.de). Wichtig sind dabei breite, klar
erkennbare und glatte Wege, möglichst getrennt vom Autoverkehr.
Für die vielen kleinen Problemstellen sollte verwaltungsseitig
eine Meldemöglichkeit eingerichtet werden.
Falls alle Verantwortlichen mitmachen, könnte das „Radeln wie in
Holland“ auch bei uns zunehmend möglich werden.
Norbert Muras
Politikerwort der WfB für den 20. 4. 2024
Einige Bauvorhaben in
Bargteheide
Verschiedene öffentliche Bauvorhaben sind in
Bargteheide geplant. Eines der wichtigsten ist der Neubau der
Feuerwache an der Bahnhofstraße. Eine Fahrzeughalle für 13
Löschfahrzeuge, Waschhalle und Werkstatt sowie Mannschafts- und
Sozialräume sind zu bauen. Im Haushalt sind dafür zurzeit 14,3
Millionen Euro vorgesehen. Im Vorfeld mussten viele Kriterien
geprüft und abgewogen werden. Diese beginnen bei Alarmausfahrt,
gehen über Artenschutz und Gründach mit lebenden Pflanzen zu
Photovoltaik und Solarthermie und reichen bis zur Zuwegung durch
den Knick. In der Stadtvertretung im Dezember 2023 ist der
zugehörige Bebauungsplan Nr. 9B beschlossen worden. Dies war eine
Voraussetzung, um die ersten Ingenieursleistungen ausschreiben zu
können. Die Anfragen gehen in den nächsten Wochen raus.
Es steht die politische Forderung im Raum, den Bau zusätzlich von
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) begleiten
und nach dem DGNB-Standard GOLD zertifizieren zu lassen. Dies
verursacht zusätzlich sowohl externe als auch interne Kosten. Bei
vergleichbaren Bauten werden dafür rund 50.000 € kalkuliert. Hier
nimmt die WfB klar Stellung. Bei der derzeitigen Planung werden
bereits die „Leitideen nachhaltige Bauleitplanung“ berücksichtigt.
Damit ist sichergestellt, dass bei dem Bauvorhaben Aspekte wie die
Nutzung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und
CO2-Bilanz bedacht werden. Zusätzlichen Aufwand und zusätzliche
Kosten für ein Zertifikat lehnen wir ab.
Neben dem Projekt Neubau Feuerwache ist auch die Buswendeschleife
umzusetzen, um die Belastung im Louise-Zietz-Weg zu verringern und
die Schulen besser erreichen zu können. Die Buswendeschleife soll
zusätzlich eine Ladesäuleninfrastruktur für E-Busse und
Abstellflächen sowie Sozialräume bieten.
Als weiteres Projekt steht für das Kopernikus Gymnasium
Bargteheide (KGB) der Abriss und Neubau der 3-Feld-Sporthalle an.
Dafür sind im Haushalt zurzeit 12,75 Millionen Euro vorgesehen.
Alternativ ist eine Sanierung zu prüfen. Eine Sanierung enthält
jedoch unkalkulierbare Risiken. Warten wir ab, was die Analyse der
beratenden Architekten ergibt. Ziel muss sein, dass wir auf lange
Jahre eine Sporthalle erhalten, die den Sportbetrieb für die
Schulen und den Breitensport sichert.
Dies sind nicht alle Projekte der Stadt. Allein diese Auswahl
zeigt, dass die Verwaltung gut ausgelastet ist. Wir sind gespannt
auf die Berichte zur nächsten Sitzung im Ausschuss Bauen und
Bauordnung (BBO) am 25. April bzw. 16. Mai 2024.
Ein anderes herausragendes Projekt ist der barrierefreie Anbau
unter der Regie des Vereins „Kleines Theater Bargteheide“. Im
August 2023 begann man, die Baugrube auszuheben. Inzwischen ist
das Fundament gegossen und sind die Wände für den neuen
Sanitärbereich gemauert. Bald kommt der Stahlbau. Wünschen wir den
Verantwortlichen, dass bis zum September für die neue Spielsaison
alles fertig ist.
Diskutieren Sie gerne mit uns über diese und andere Themen.
Gerhard
Artinger,
Vorsitzender der WfB
Politikerwort der WfB für den 16. 3. 2024
Haben Sie überhaupt Abitur?
Das war eine tolle Veranstaltung. Am 9. März
2024 waren sich die rund tausend Teilnehmer an der zweiten
Bargteheider Demo gegen rechts einig: Man muss etwas tun! Aber wie
erreicht man, dass wenigstens unsere Kinder und Jugendlichen
nicht immer mehr indoktriniert werden? Tiktok macht oft süchtig.
Gerade dort findet die tägliche Dauerberieselung aber statt. Die
AFD ist in den „sozialen Medien“ drei mal so stark vertreten wie
alle anderen Parteien zusammen.
Wieder einmal sind hier die Schulen und Eltern gefragt. Es geht
darum, die Manipulationstechniken in der Politik und der Werbung
bewusst zu machen (Aufgabe: Erkennt drei Manipulationsmethoden im
Video und wendet sie selbst an). Zum Glück gibt es hier Hilfe im
ZDF. Dort findet man die Sendung „Maithink X-Die Show“ vom 18.2.24
mit dem Titel "Wie populistische Politiker uns verarschen".
Mai Thi Nguyen-Kim stellt typische Techniken von Populisten vor,
z. B. die Attacke gegen den Menschen. Es wird versucht, den Ruf
des Gegenübers zu beschädigen. Gelingt das, sind seine
Sachargumente hinfällig. Die ständige Hetze gegen Grünen-Vertreter
führte in Ahrensburg sogar dazu, dass Sitzungen unter
Polizeischutz stattfinden müssen.
Wir müssen den Jugendlichen klarmachen, dass Fragen wie „Haben Sie
überhaupt Abitur?“ (F. J. Strauß 1963) keine Sachargumente sind.
Die damalige Antwort: „Herr Strauß, auf dieser Ebene diskutiere
ich nicht mit Ihnen.“ war genau passend.
Eine der wichtigsten Manipulationstechniken hat Hannah Arendt so
beschrieben: „Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst
zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat - die
teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich: das
Wahrlügen.“ Eine oft wiederholte Lüge wird am Ende geglaubt.
Trump macht das ständig. Braun gewinnt.
Dann gibt es noch das falsche Dilemma. Es wird mit
Schwarz-Weiß-Malerei gearbeitet, statt sich um Kompromisse zu
bemühen. Oder man beschimpft erst in überzogener Weise, rudert
dann aber zurück. Irgendetwas wird schon hängenbleiben.
Auch gern vorgetragen wird, dass Tatsachen und Meinungen
gleichwertig seien. Damit wird versucht, missliebige fachliche
Aussagen zu entwerten. Ein Beispiel ist die Meinung der
Bargteheider Grünen, das Gutachten zur Villa Wacker sei falsch,
weil es nicht von einem „vereidigten Bausachverständigen“ stammt.
Dabei hat der Gutachter, ein erfahrener Architekt, sogar das
Abitur.
Norbert Muras
Politikerwort der WfB für den 10. 2. 2024
Entscheidungen
In der Bargteheider Lokalpolitik stehen in vielen
Bereichen Entscheidungen an. Eine davon betrifft das ehemalige
Landhaus Lüneburg „An den Stücken 49“ (Villa Wacker), für das nun
ein Gutachten vorliegt.
Die Stadt hatte das Grundstück vor zwölf Jahren auf Antrag der WfB
gekauft, um im Bahnhofsbereich bessere Gestaltungsmöglichkeiten zu
haben. Gegen die zunächst geplante zu umfangreiche Bebauung hatte
sich eine Bürgerinitiative gebildet (BASTA). Im Oktober 2022 wurde
das Haus illegal besetzt und im März 2023 unter Denkmalschutz
gestellt – beides ohne Kenntnis der Stadt. Angesichts der
bekanntermaßen völlig maroden Bausubstanz kann man sagen: Viel
Lärm um nichts. Klärende Gespräche vorab wären besser gewesen.
Die nun vorliegende Bauzustandsanalyse für das Landhaus Lüneburg
belegt: Die mögliche Unterbringung von nur einer, maximal zwei
Flüchtlingsfamilien in dem Gebäude ist finanziell nicht
darstellbar. Jede andere Nutzung erfordert gravierende Um- und
Anbauten, sodass auch der Denkmalcharakter leiden würde. Allein
die Kosten für eine Kernsanierung lägen bei rund 970.000 €. Die
Instandsetzung ist „wirtschaftlich nicht darstellbar“. Das war von
vornherein absehbar. Das Gutachten wird am 15. Februar im
Bauausschuss erläutert.
Wenn die wirtschaftliche Nutzung eines Baudenkmals schlechthin
unmöglich ist, kann der Denkmalschutz aufgehoben werden.
Stadtgeschichtlich hat das Landhaus Lüneburg ohnehin nie eine
Rolle gespielt. Ohne den Altbau würden beim bereits beschlossenen
Architektenwettbewerb räumlich neue Möglichkeiten für mehr
Wohnungsbau eröffnet, bei denen die Bäume und die Krähenkolonie
erhalten werden können. Das war und ist der WfB wichtig.
Eine weitere Planungsentscheidung scheint bei der Westumgehung
möglich zu sein. Das bisher verzögernde Fledermausproblem ist dann
lösbar, wenn die Verkehrsmenge und die Fahrgeschwindigkeiten nicht
zu hoch sind. Allerdings steht das Vorhaben auf der
Prioritätenliste des Landes ziemlich weit hinten.
Bereits entschieden wurde über die Klage der FDP bezüglich der
Fraktionsgröße mit mindestens drei Abgeordneten. Das OVG Schleswig
hat den Antrag abgelehnt. Die Bargteheider Stadtvertretung hatte
aber die Teilnahme der FDP-Vertreter an der Ausschussarbeit
ohnehin bereits gesichert.
Immer noch nicht entschieden wurde über das Radwegekonzept. Es hat
noch keine Sitzung zu diesem Thema stattgefunden. Bei der
Feuerwehrplanung ist hingegen fast alles bereit für die
Ausschreibung. Im Bauausschuss wird noch über Details zu
entscheiden sein, dann geht’s endlich los, nach rund zwölf Jahren
Vorlauf.
Norbert Muras
Politikerwort der WfB für den 6.01.2024
Was wollen wir lieber?
Jan Haft, ein bekannter Naturfilmer und Buchautor,
zeigt, wie schön die Natur aussehen kann, aber auch wie gefährdet
ihre Schönheit ist. Auch ich mag schöne Bilder und gute
Nachrichten lieber als Informationen über Zerstörung und
Missstände. Trotzdem müssen wir immer wieder Fehlentwicklungen
aufzeigen, damit wir Verbesserungen erreichen.
Die Fahrradwege in Bargteheide wurden jahrzehntelang
vernachlässigt. Im Jahr 2024 haben wir die Chance, die Situation
zu verbessern. Mit dem WfB-Radwegekonzept wollen wir den externen
Planer aktiv unterstützen, damit wir konkrete Maßnahmen ableiten
und umsetzen können.
Umwelt- und Klimaschutz sind uns wichtig. Daher drängen wir
darauf, dass der Grünachsenplan, den die WfB bereits im Jahr 2020
angeregt hat, nun umgesetzt wird.
Wir als WfB werden alle politischen Maßnahmen daraufhin kritisch
hinterfragen, ob sie der Natur und dem Klima nützen. Die
Wählergemeinschaft für Bargteheide kümmert sich hauptsächlich um
die Bargteheider Belange. Jedoch beeinflussen auch die Landes- und
Bundespolitik unser Leben direkt und wesentlich. Daher dürfen wir
an dieser Stelle sagen, dass wir mit der derzeitigen
Ampel-Regierung unzufrieden sind. Die aktuellen Entscheidungen
verteuern die Energie. Sie zwingen dazu, für die Stromerzeugung
mehr Kohle zu verfeuern. Bringt uns ein Tiefdruckgebiet mal mehr
Wind, muss der Strom zu negativen Preisen ins Ausland entsorgt
werden. Wie jetzt zu Weihnachten 38 Stunden lang geschehen. Diese
volatile, wetterabhängige Einspeisung schönt zwar die Zahlen für
die sogenannte Erneuerbare Energie, kostet uns aber auf das ganze
Jahr gesehen Milliarden von Euro, ohne einen Nutzen zu haben.
Bläst der Wind, haben wir zu viel Strom, weht nur ein laues
Lüftchen, fehlt Strom. Diese physikalischen Gesetze gelten auch,
wenn, wie jetzt beschlossen, die Landesregierung die
Windkraftflächen um 50 % vergrößern will.
Wir brauchen mehr Entscheidungen auf Basis der
Naturwissenschaften, weniger Planwirtschaft, weniger Staat und
weniger Bürokratie, dafür mehr Eigenverantwortung und
Eigeninitiative. Die Regierungen scheinen eher Bauern, Industrie
und Gewerbe sowie die Verbraucher zu belasten. Dadurch bricht die
Wirtschaft teilweise ein, die Gewerbesteuer geht zurück.
Für unsere Arbeit benötigen wir Ihre Mithilfe und Ihre
Unterstützung. Nur gemeinsam und mit einer offenen,
ideologiefreien Diskussion können wir etwas erreichen.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles Gute im neuen Jahr.
Gerhard
Artinger,
Vorsitzender der WfB